Reiner Deutschmann - Stark für die Oberlausitz in Berlin

Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur und Kreativwirtschaft sind ein ernst zu nehmende Faktor

Die Prognosen der Wirtschaftsweisen sagen der deutschen Wirtschaft in diesem und auch im nächsten Jahr solide Wachstumszahlen voraus. Gleichzeitig sinkt die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Wert seit Anfang der 90er Jahre. Wenn man sich die Gründe für diesen Aufschwung ansieht, dann erkennt man, dass auch die Kultur- und Kreativindustrie zu diesem Erfolg beiträgt.

Selbst in der jüngsten Wirtschaftskrise sank der Umsatz hier nur leicht um 3,5 Prozent, während der Rückgang in der Gesamtwirtschaft 8,5 Prozent betrug. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im letzten Jahr sogar um rund 24.000 auf 787.000 gestiegen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich auch die Europäische Union der Erschließung dieses Potentials annimmt. Schließlich arbeiten in der EU über fünf Millionen Menschen in der Kultur- und Kreativindustrie. Damit leisten sie einen Beitrag zum EU-Brutto-Inlands-Produkt von 2,6 Prozent.

Gute Ideen zu haben war immer auch ein Standortvorteil Deutschlands. Aufstrebende Länder wie China und Indien haben was Kreativität und Innovation angeht inzwischen immer öfter die Nase vorn. Hier muss Europa wieder aufschließen. Die EU plant, wichtige Triebkräfte der Kultur- und Kreativwirtschaft zu unterstützen und gleichzeitig Hemmnisse abzubauen. Das betrifft auch den Ausbau der Infrastruktur, zum Beispiel durch flächendeckende Versorgung des städtischen und des ländlichen Raums mit Breitbandinternet genauso wie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Die FDP unterstützt ausdrücklich diese Initiative der EU-Kommission. Das Potential der Kultur- und Kreativindustrien ist einfach zu groß und zu wichtig, als dass man dessen Entwicklung dem Zufall überlassen könnte.

Stand: 8.10.2010

Termine

Aktuell









Was wir in Berlin schon geleistet haben
 

Links

 
Freitag, 24. Mai 2013