Reiner Deutschmann - Stark für die Oberlausitz in Berlin

Schülergruppe aus den USA zu Besuch in Berlin



Am 11. Juni traf sich eine Gruppe amerikanischer Schüler aus Morgantown, West Virginia, mit Herrn Deutschmann von der FDP-Fraktion des Bundestages. Herr Deutschmann ist ehemaliger Absolvent des G.-E.-Lessing-Gymnasiums Kamenz, das eine Partnerschaft mit der Morgantown High School pflegt. Die amerikanischen Schüler besuchen gerade das sächsische Gymnasium für drei Wochen im Rahmen des German-American Partnership Programms (GAPP) des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD), das in den USA vom US-State Department betreut wird. Die amerikanischen Schüler fuhren gemeinsam mit ihren Kamenzer Gastgebern für zwei Tage nach  Berlin. Teil des umfangreichen Programms war am Sonntag ein zweistündiger Informationsbesuch im Bundestag, und es kam auch zu einem Treffen mit Herrn Deutschmann, der diesen Besuch und den anschließenden Rundgang durch das Bundestagsgebäude kurzfristig ermöglicht hatte. Im angeregten Gespräch mit Herrn Deutschmann erfuhren die amerikanischen und deutschen Schüler viel Interessantes über seine Arbeit als kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und erhielten einen Einblick in seine Tätigkeit als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, in dessen Rahmen er auch in zahlreiche Länder der Welt reist. Die meisten amerikanischen Schüler der Besuchergruppe lernen Deutsch in der High School, aber nur eine Schülerin war schon einmal zuvor in Berlin gewesen. Sie hatte sofort bemerkt, dass in der Zwischenzeit viele neue Gebäude in Berlin entstanden sind. Andere wiederum waren von der sehr gut ausgebauten Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs beeindruckt und hoben die Tatsache hervor, dass für sie die Hauptstadt Berlin weniger auf Tourismus ausgerichtet ist als andere europäische Städte. Alles in allem war es für die amerikanisch-deutsche Schülergruppe ein Besuch, der ganz sicher nachhaltig wirkt.

VISIT OF U.S. GAPP GROUP WITH HERRN DEUTSCHMANN

On June 11th, a group of American high school students from Morgantown, West Virginia, had the pleasure of meeting with Mr. Deutschmann of the FDP, who is a graduate of the school they are visiting for three weeks, the G.-E.-Lessing-Gymnasium in Kamenz. The students are part of a GAPP-PAD exchange, sponsored in part by the Bundestag and the U.S. State Department. They were in Berlin with their partner students from Kamenz. Part of their program in Berlin was a visit and lecture at the Reichstag, and they were pleased to meet with the representative from their host city who made this visit possible. They learned that Mr. Deutschmann is very involved with international programs and culture, and travels to many parts of the world in his work. Most of the American students are learning German in school, but only one of them had visited Berlin before ? she immediately noticed the many new buildings since her last visit. Others were impressed by the public transportation, and by the fact that the capital city is less tourist-oriented than many other European cities. All in all, it was a very impressive visit for them.

Ms. Rita Denton, Morgantown High School, West Virginia, USA

Dr. Lutz Lehmann, G.-E.-Lessing- Gymnasium, Kamenz, Sachsen

Baustart der Photovoltaik-Freiflächenanlage in Hoyerswerda


Foto (v.li.): Reiner Deutschmann, Oberbürgermeister Stefan Skora und EEH-Geschäftsführer Dr. Thomas Schmidt


Nach monatelangen Vorbereitungen hat die Energie Erzeugungsgesellschaft Hoyerswerda  (EEH) am 5. Juni 2012 in Hoyerswerda auf dem rund vier Hektar großen Gelände des ehemaligen Klärwerks mit dem Baustart einer Photovoltaik-Freiflächenanlage begonnen. Die Anlage wird eine Gesamtleistung von 1,78Megawattpeak (MWp) erbringen und somit ihren Beitrag für eine umweltfreundliche Stromversorgung der Stadt Hoyerswerda leisten. Mit dem Strom aus der neuen Anlage können 600 Zwei-Personen-Haushalte versorgt werden.

Sommerfest des FDP-Kreisverbandes Bautzen











Das Sommerfest des FDP Kreisverbandes Bautzen am 18. August 2012 wurde von den Liberalen und ihren Familien sehr gut angenommen. Bei schönstem Wetter trafen wir uns im Kloster St. Marienstern in Panchwitz-Kuckau. Schwester Thadaä machte uns mit der Geschichte des 764 Jahre alten Zisterzienserklosters vertraut. Nach der Besichtigung des sanierten Innenraumes der Klosterkirche konnten in der Schatzkammer Reliquien und Kunstgegenstände aus vielen Jahrhunderten bestaunt werden.

Es folgte eine Wanderung in den kleinen sorbischen Ort Dürrwicknitz, wo wir in der Pilgerherberge von der Familie Bedrich mit regionalen Köstlichkeiten bewirtet wurden. Während die Erwachsenen sich auch in der Töpferwerkstatt umschauten und vieles über Lehmbau erfuhren, fanden die Kinder im Garten und bei den Tieren viele Spielmöglichkeiten. Ein rundum schöner Tag mit vieleninteressanten Gesprächen und einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl. 


Staatsministerin Pieper zu Besuch im Wahlkreis


















Gemeinsam mit der Staatsministerin Cornelia Pieper (Foto Mitte) besuchte ich meinen Wahlkreis Bautzen sowie die Stadt Görlitz und ihre polnische Schwesterstadt Zgorzelec. In Görlitz interessierten wir uns für das Projekt Meetingpoint Messiaen. Der französische Komponist Olivier Messiaen komponierte im Strafgefangenenlager im Ostteil von Görlitz (heute Zgorzelec) sein bekanntestes Werk "Quartett für das Ende der Zeit" und brachte es dort mit anderen Kriegsgefangenen zur Uraufführung. Dr. Albrecht Götze (Foto links) engagiert sich für die Erinnerung an diesen Ort, organisiert Konzertveranstaltungen mit hochrangigen Orchestern und unterschiedlichste Jugendbegegnungen.

In Kamenz besichtigten wir die 500 Jahre alte Klosterkirche St. Annen, in der sich seit einem Jahr ein Sakral-Museum befindet. Ein kurzer Besuch galt auch dem Rathaus, in dessen Innenhof sich eine Kopie der Laokoon-Plastik in Originalgröße befindet. Außerdem erläuterte ich der Staatsministerin meine Initiative, eine Partnerschaft zwischen den Sorben und deren Institutionen in meinem Wahlkreis sowie den Samen in Nord-Norwegen auf den Weg zu bringen.


 

Forstfest in Kamenz




















Am Samstag, 25. August 2012, wurde das Kamenzer Forstfest, eines der ältesten Schul- und Heimatfeste Deutschlands eröffnet. Am Festumzug am Montag nahmen ca. 800 festlich gekleidete Schüler teil. Seit über 160 Jahren ziehen die Schüler in dieser Formation aus der Stadt hinaus. Wichtige Kennzeichen des Festumzuges sind der Blumenschmuck sowie die Schärpen. Als Kamenzer bin ich mit dem Forstfest besonders verbunden, da ich sowohl als Schüler als auch alsLehrer daran teilgenommen habe. Zudem war ich 18 Jahre lang als stellvertretender Bürgermeister für die Organisation zuständig.  

Sommertour der FDP-Bundestagsfraktion in Bautzen











Viele interessante Gespräche habe ich am 15. August  anlässlich der Sommertour meiner Fraktion in Bautzen führen können. Bei schönstem Sommerwetter nahmen viele Besucher die Gelegenheit wahr, mit mir ins Gespräch zu kommen. Mit dabei war auch Nadia Zamora-Gonzales. Die 16-jährige Schülerin aus Bautzen nimmt am Parlamentarischen Partnerschaftsprogramm des Deutschen Bundestags teil, das ihr einen einjährigen Aufenthalt in den USA ermöglicht. Seit Beginn meiner Arbeitgeordnetentätigkeit engagiere ich mich für dieses Austauschprogramm und stehe als Pate zur Verfügung. Nadia Zamora-Gonzales ist die zweite von mir betreute Austauschschülerin. Sie ist am 16. August nach Washington gestartet und  am Wochenende nach Georgia in die Nähe von Atlanta weitergereist.

Wechsel im Kreisvorsitz


Vorne v.l.: Dagmar Fellendorf, Reiner Deutschmann, Thomas Käppler, Hardy Haufe. Hinten v.l.: Matthias Eckstädt, Christian Schultheiß, André Maak, Marcel Schulze




Der FDP-Kreisverband Bautzen hat mich am Freitag, 13. April, auf einem turnusmäßigen Kreisparteitag mit 93,5 Prozent zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Ich trete mein Amt an in einer Zeit, die für uns Liberale nicht leicht ist. Ich übernehme die Führung der Bautzener FDP deshalb gerade jetzt mit ganzer Leidenschaft. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, zu unseren Überzeugungen, zu Freiheit und Marktwirtschaft stehen und damit wieder klar erkennbar sind, werden wir uns Stück für Stück verloren gegangenes Vertrauen zurück erkämpfen.

Zu Beginn des Parteitages im Kamenzer Hotel ?Stadt Dresden? haben die rund 40 anwesenden Mitglieder, darunter auch der stellvertretende Vorsitzende der FDP Sachsen und der FDP-Landtagsfraktion, Tino Günther, dem bisherigen Kreisvorsitzenden Mathias Bielich für seine bisherige Tätigkeit gedankt. Er hatte nach 19 Jahren an der Spitze des Bautzener Kreisverbandes nicht wieder kandidiert.

Zum stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden wurde der Pulsnitzer Zahnarzt Dr. Thomas Käppler gewählt, zum Schatzmeister Steuerberater Christian Schultheiß aus Straßgräbchen. Als Beisitzer erhielten Matthias Eckstädt, Dagmar Fellendorf, Hardy Haufe, André Maak, André Schöne und Marcel Schulze das Vertrauen. Die Jungliberalen werden durch Jan Richter vertreten. Rechnungsprüfer sind die Kamenzerin Helga Schönherr und der Bautzener Ramon Haufe.

Berlin-Fahrt von Schülern des Lessing-Gymnasiums

Am 14. April waren Schülerinnen und Schüler des Kamenzer Lessing-Gymnasiums meinder Einladung nach Berlin gefolgt. Hier ihr begeisterter Bericht:

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Dies konnten wir, die Schüler der Klassen 10C und 10D des Lessinggymnasiums Kamenz  am 14. April 2011 voller Freude rufen! Im Rahmen der Fächer Geschichte und Gemeinschaftskunde war eine Exkursion nach Berlin in den Bundestag geplant.
Erster Anlaufpunkt unserer Reise war die Gedenkstätte für die im Zweiten Weltkrieg ermordeten Juden. Diese kalten, grauen Steinblöcke verkörperten etwas Beängstigendes. Beim Durchschreiten kam man diesem Gefühl der Enge und der Ausweglosigkeit etwas näher. Das Museum befand sich unter der Erde. Der erste Raum, Raum der Dimensionen, den man betrat, war leer. Nur auf dem Boden befanden sich Zitate von Betroffenen. Ein erschütterndes Zitat war das eines kleinen Mädchens, welches einen Abschiedsbrief an ihren Vater geschrieben hat. „Mit 10 Jahren zu wissen, dass man dem Tod so nahe ist, ist für uns alle unbegreiflich“. Im Raum der Familien werden die Schicksale einzelner Familien genauer dargestellt. Fotos mit lachenden Gesichtern aus den noch unbeschwerten Zeiten wandelten sich zu versteinerten Gesichtern, in denen man das Leid sieht, das ihnen zugestoßen ist. Der Raum der Namen ist abgedunkelt. Nur ein Name steht an der Wand. Man erfuhr akustisch etwas über diese Person. Zu hören, dass Kinder nur zwei Jahre geworden sind und keine Chance auf ein Leben bekommen haben, ist sehr bedrückend.
Erschüttert und nachdenklich verließen wir das Mahnmal und machten uns auf den Weg zum Paul-Löbe-Gebäude, dem Abgeordnetenhaus im Parlamentsviertel, in dem wir den Kamenzer FDP- Politiker Reiner Deutschmann treffen sollten. Seiner Einladung in den Bundestag verdanken wir, dass wir so nah am politischen Geschehen dabei sein durften. Nach einer strengen Sicherheitskontrolle machten wir uns auf den Weg zum Gesprächstermin mit dem MdB. Herr Deutschmann schilderte uns seinen Tagesablauf als Abgeordneter und wir stellten eine Menge uns interessierende Fragen zur Sicherheits- sowie zur Innen- und Außenpolitik der Bundesrepublik.


















Nach dieser sehr kurzweiligen Runde wurden wir von Gästebetreuern zum Restaurant geführt, wo wir uns entweder mit Hähnchenmedaillons oder mit Couscous und Kichererbsenbällchen stärken konnten.
Pünktlich 16.15 Uhr wechselten wir auf unterirdischen Wegen in das Reichstagsgebäude, begegneten dabei Abgeordneten der LINKEN und kamen nach einer weiteren Kontrolle dem Plenarsaal näher. Saaldiener wiesen uns ein und erklärten uns, die Gepflogenheiten auf der Besuchertribüne, u.a. das es verboten sei, Unmuts- oder auch Beifallsbekundungen zu leisten. Ca. 17 Uhr betraten wir den Plenarsaal. Die Abgeordneten debattierten zum Thema „Förderung von Jungen und Männern“ und es war interessant wie Redner einzelner Parteien am Pult auftraten. Heiß diskutiert wurde in dem Zusammenhang der sogenannte „Boy‘s Day“, der an diesem Tag Premiere in Deutschland hatte. Eine Stunde, die Zeit verging wie im Fluge, lauschten wir den Meinungen der Politiker und beobachteten die Parlamentarier, die Saaldiener und die Stenografen. Wir verließen, so leise wie wir erschienen waren, den Raum.
Um 18 Uhr wartete dann noch ein Highlight auf uns, die Reichstagskuppel mit ihrer herrlichen Aussicht. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl auf das Dach, liefen in der gläsernen Kuppel nach oben und bestaunten das verregnete Berlin. Die frische Luft tat uns gut, denn die Heimreise stand an.
Wegen des NATO-Außenministertreffens in Berlin war das gesamte Regierungsviertel für den Verkehr gesperrt und so mussten wir auf Um- und Schleichwegen die Hauptstadt mit etwas Verspätung verlassen. Müde erreichten wir Kamenz und schauten auf einen Tag zurück, der für viele von uns neue Eindrücke brachte.
Danke an Frau Hauenschild und Frau Laube, die für uns die Reise organisierten.
                                        
Luise Münster (10D) Lessing-Gymnasium Kamenz

FDP darf nicht vermeintlich linksgrünem Zeitgeist hinterher rennen


Mit den Wirtschafts-Staatssekretären Hartmut Fiedler und Roland Werner sowie der Görlitzer Landtagsabgeordneten Kristin Schütz (von links)



















Der sächsische FDP-Landeschef und stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Holger Zastrow hat seine Partei aufgerufen, wieder klar zu ihren bürgerlichen Werten zu stehen. "Die FDP darf nicht einem vermeintlich linksgrünen Zeitgeist hinterher rennen", betonte Zastrow auf dem 6. Oberlausitzer Dreikönigstreffen der sächsischen FDP in Bautzen. Knapp 110 Parteimitglieder und Gäste hatten sich am Sonnabend im Burgtheater Bautzen versammelt. 

In seiner einstündigen Rede blickte Zastrow kritisch auf die bisherige Regierungsbilanz der schwarz-gelben Koalition in Berlin. "Wir haben in den ersten zwei Jahren im Bund zu viele Menschen enttäuscht und verunsichert", sagte er unter anderem mit Blick auf das Thema Steuersenkungen und die Energiewende. Die Energiepolitik nannte er als Beispiel dafür, dass sich die FDP zuletzt zu sehr von Stimmungen und vermeintlichen Mehrheiten habe leiten lasse. "Von unserer Partei erwartet man, dass wir auch mal einen Moment länger nachdenken, dass wir die Stimme der Vernunft sind und auch mal gegen Widerstand zu unseren Überzeugungen stehen", erklärte Zastrow.  

Den Freien Demokraten empfahl er, künftig wieder mehr auf den eigenen Bauch und den eigenen Verstand zu hören. Es gebe viele Menschen, die die Werte der FDP teilten. Als Beispiele nannte er die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 und erinnerte an den erfolgreichen Bürgerentscheid zur Waldschlößchenbrücke in Dresden. "Hören wir nicht auf eine medienwirksame Minderheit, die wie bei Stuttgart 21 oft das Bild in der Öffentlichkeit bestimmt. Es wird oft vergessen, dass diejenigen, die laut schreien, nicht zwangsläufig die Mehrheit des Volkes repräsentieren. Die meisten Menschen gehen arbeiten, kümmern sich um ihre Familien und engagieren sich vor Ort in Vereinen statt auf Demonstrationen zu gehen, sich an Bäume zu ketten und Gleise zu schottern", erklärte Zastrow. Diesen Menschen könne und müsse die FDP ein politisches Angebot machen.

Den Ausblick für das neue Jahr 2012 sieht Zastrow trotz der schwierigen Ausgangslage optimistisch: "Die Bundes-CDU sozialdemokratisiert sich immer weiter. Und es gibt viele Bürger, die Sehnsucht nach einer Partei haben, die sich klar zur Marktwirtschaft, zu Eigenverantwortung und wirtschaftlichem Sachverstand bekennt, die die Freiheitsrechte verteidigt und die Interessen der Berufstätigen in unserem Land vertritt. Wenn es die FDP nicht schon gäbe, müsste man sie genau jetzt erfinden. Deshalb bin ich für das neue Jahr durchaus optimistisch. Diese Menschen können wir für die FDP gewinnen."

Rückblickend seien der Mitgliederentscheid und der Personalwechsel im Amt des Generalsekretärs von Christian Lindner zu Patrick Döring im Dezember 2011 ein "Befreiungsschlag" gewesen. "Jetzt habe die FDP in der Euro-Frage eine klare Position, und mit Patrick Döring ist die 'Abteilung Attacke' in der FDP endlich wieder besetzt. Wenn wir einen klaren Kompass behalten, einig sind und kämpfen, werden wir wieder erfolgreich sein", sagte Zastrow.



Der Landesvorsitzende Holger Zastrow

Europameisterschaft der Minderheiten


Die spätere Siegermannschaft aus Südtirol und Reiner Deutschmann bei der Eröffnungsfeier. Bild: Udo Lauer/Merlin-Press

Bereits zum zweiten Mal hat das Team der Südtiroler Minderheit die Europeada gewonnen, die erstmals in der Region Bautzen stattfand. Insgesamt acht Tage lang hatten 19 Fußball-Mannschaften aus 13 europäischen Ländern um die Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten gekämpft. Fast 20.000 Zuschauer verfolgten die spannenden Spiele in den Stadien der Oberlausitz. Mich als Kamenzer verbindet enorm viel mit dieser Region, für die ich mich seit Jahren auf politischer und kultureller Ebene einsetze. Als kulturpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sind mir die Probleme der sorbischen Minderheit und ihrer Institutionen wie dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater, der Stiftung für das sorbische Volk und dem Sorbischen Museum in Bautzen immer ganz besondere Anliegen. Zudem ist auch das Büro des KRABAT-Vereins e.V., den ich seit sieben Jahren führe, in Nebelschütz in der Oberlausitz angesiedelt.

Kandidat für die Bundestagswahl

Auf der Landesvertreterversammlung der FDP Sachsen bin ich erneut als Kandidat für die Bundestagswahl am 22. September nominiert worden. Wie schon 2009 wurde ich auf den vierten Listenplatz gewählt. Ich danke allen, die mich unterstützt haben, für das mir entgegen gebrachte Vertrauen. Wenn wir den Aufwind der Niedersachsenwahl nutzen, haben wir durchaus Chancen auf ein gutes Ergebnis in Sachsen.

Elisa Trixa beim Planspiel ''Jugend und Parlament''


Foto: Matthias Schumann


Elisa Trixa aus Gersdorf ist die dritte Teilnehmerin aus meinem Wahlkreis beim Planspiel Jugend und Parlament im Deutschen Bundestag in Berlin. Die 16-jährige Schülerin des Kamenzer Lessing-Gymnasiums kannte den Bundestag bereits von einem Besuch mit ihrer Klasse im letzten Jahr. Für vier Tage durfte sie am letzten Wochenende zusammen mit 311 anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland Parlamentarierin spielen undhautnah miterleben, welche Stationen ein Gesetz durchlaufen muss, bevor es im Bundestag abschließend verabschiedet wird. Ich unterstütze dieses Programm seit drei Jahren, weil es wichtig ist, dass junge Menschen einen unverfälschten Einblick in die Politik unseres Landes erhalten. Sie sollen erfahren, wie der Staat aufgebaut ist und wie der politische Betrieb im Deutschen Bundestag abläuft. In diesem Jahr war die Nachfrage nach einem Platz für das Planspiel mit insgesamt fünf Bewerbungen besonders groß. Eine davon kam sogar aus Polen. Mit Elisa Trixa hat eine engagierte Schülerin an dem Planspiel teil genommen, die sich als Mitorganisatorin des Turniers "Volleyball gegen Rassismus" aktiv gegen Diskriminierung einsetzt.

Kürzung beim Deutsch-Sorbischen Volkstheater widerspricht Auftrag zur Kulturvermittlung

Die Entscheidungen des Rates der Stiftung für das Sorbische Volk sind nicht nachvollziehbar. Mit der neuerlichen Kürzung im Etat des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen setzt er sich über den Staatsvertrag zur Errichtung der Stiftung hinweg. Laut Artikel 2 Absatz 1 des Staatsvertrages ist der Zweck der Stiftung die Pflege und Förderung sorbischer Sprache und Kultur als Ausdruck der Identität des sorbischen Volkes.

Nach den Einsparungen zu Lasten des Sorbischen National Ensembles trifft es nun das Deutsch-Sorbische Volkstheater. In letzter Konsequenz würde diesem Spardiktat die Sparte Puppentheater zum Opfer fallen, während es in der Verwaltung der Stiftung nur ein "Reförmchen" gibt. Das ist nicht der Sinn und Zweck von Kulturpolitik. Die Mittel von Bund, werden nicht für das "Verwalten" bereitgestellt.

Gastfamilien für Stipendiaten aus den USA gesucht


Seit dem letzten Jahr nimmt die Bischheimerin Sabrina Tranitz dank meiner Vermittlung am PPP-Austauschprogramm teil. Sie weilt noch bis zum Sommer in Florida.
















Im Sommer kommen rund 250 junge Stipendiaten aus den USA für ein Schuljahr nach
Deutschland. Die Jugendlichen haben Stipendien für ein Austauschjahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) erhalten, die der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem Kongress der USA an Schüler beiderseits des Atlantiks vergibt. Der Bundestagsabgeordnete Reiner Deutschmann weist darauf hin, dass die Austauschorganisation Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) zurzeit für rund 50 der jungen Amerikaner Gastfamilien sucht.
Alle Stipendiaten werden von jeweils einem Bundestagsabgeordneten als Paten betreut. Auch Reiner Deutschmann engagiert sich als Pate im PPP und bittet die Menschen in seinem Wahlkreis, den interkulturellen Austausch als Gastfamilien zu unterstützen: „Wer einen der Austauschschüler bei sich aufnimmt, erweitert seine Familie für ein Jahr um ein internationales Mitglied und erlebt die amerikanische Kultur ganz persönlich“, so Deutschmann, „Gastfamilien tragen außerdem einen wichtigen Teil zur Stärkung der deutsch-amerikanischen Beziehungen bei.“
Die 15- bis 18-Jährigen Austauschschüler reisen im August oder September zu ihren Gastfamilien. Sie besuchen eine örtliche Schule, teilen den Familienalltag und lernen so die deutsche Kultur und Sprache kennen. Grundsätzlich ist jede Familie für die Aufnahme eines Austauschschülers geeignet – ob berufstätig, allein erziehend, ob mit Kindern oder ohne.
Seit 1983 vermittelt das PPP Jugendlichen in Deutschland und den USA die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht. Mit Vollstipendien ermöglicht das PPP den US-amerikanischen Teilnehmern ein Austauschjahr in Deutschland, während im Gegenzug etwa 300 Jugendliche aus Deutschland als „junge Botschafter“ in die USA reisen.
Familien und Paare, die Interesse haben, eine Schülerin oder einen Schüler für ein Jahr bei sich aufzunehmen, können sich bei YFU melden unter Telefon 040 22 70 02 -0 oder per E-Mail an info@yfu.de.

Weitere Informationen im Internet: www.yfu.de und www.bundestag.de/ppp

Jugendliche für Schnupperkurs im Bundestag gesucht

Auch in diesem Jahr kann eine Jugendliche oder ein Jugendlicher aus meinem Wahlkreis an der Veranstaltung "Jugend und Parlament" des Deutschen Bundestags in Berlin teilnehmen. Dort werden zwischen dem 4. und 7. Juni 312 Jugendliche aus ganz Deutschland in die Rolle eines Abgeordneten schlüpfen und den üblichen Sitzungsablauf der echten Parlamentarier nachspielen. In fünf fiktive Parteien eingeteilt durchlaufen sie das übliche Gesetzgebungsverfahren mit Ausschuss- und Fraktionssitzungen sowie Plenardebatten. Zum Abschluss kommt der echte Bundestagspräsident Norbert Lammert am Dienstag zu den Nachwuchs-Abgeordneten.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Weg der Gesetzgebung für Jugendliche transparenter zu machen. Dazu werden die Jugendlichen vier fiktive Gesetzesentwürfe durch das Gesetzgebungserfahrungen bringen. Um ihnen die neue und ungewohnte Rolle zu erleichtern, erhalten die Jugendlichen per Los Rollenprofile zugeteilt. Darin werden die politischen Prioritäten der zu spielenden Person beschrieben. Auf dem Programm stehen aber auch eine Führung durch den Reichstag sowie eine Stadtrundfahrt.

Einzige Teilnahmevoraussetzung ist ein Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung übernimmt der Deutsche Bundestag. Interessenten können sich mit einem Lebenslauf sowie einer kurzen Begründung, warum sie beim Jugendparlament mitmachen wollen, schriftlich oder per Mail bis zum 10. April 2011 in meinem Wahlkreisbüro in Kamenz anmelden.

Im vergangenen Jahr hat der 19-jährige Panschwitzer Oliver Nitzsch am Jugendparlament teilgenommen.

Reiner Deutschmann, MdB, Zwingerstr. 18, 01917 Kamenz, 02578/30 93 06, reiner.deutschmann@wk.bundestag.de

Oberlausitzer Dreikönigstreffen


Reiner Deutschmann am Oberlausitzer Dreikönigstreffen
Am Oberlausitzer Dreikönigstreffen in Bautzen am 8. Januar habe ich mich in meinem Vortrag mit dem Titel "Politische Kultur und Kulturvolle Politik" u.a. mit der Frage beschäftigt, wie das Land Sachsen noch mehr von der Kulturförderung des Bundes profitieren kann. Einige Beispiele möchte ich hier für unsere eigene Arbeit vor Ort herausgreifen.

Jedes Jahr vergibt der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Kulturstaatsminister Bernd Neumann, über 100 mit je 5.000 Euro dotierte Preise für gutes Kinoprogramm. Kinos, die eine gewisse Größe nicht überschreiten und sich dennoch bemühen, in ihrer Kommune ein gutes Kinoprogramm anzubieten, können sich für den Kinoprogrammpreis bewerben. Die Bewerbungsfristen für 2011 enden am 28. Februar. 5.000 Euro sind für so manches Programmkino viel Geld. Im Rahmen der Umstellung der Kinos auf digitale Projektion anstatt der Nutzung der alten analogen Filmrollen stellt der Bund den kleinen Kinos ebenfalls Finanzhilfen zur Verfügung. Die genauen Anforderungen für die Gewährung dieser Finanzhilfen können in meinem Berliner Büro erfragt werden.

Die Kulturstiftung des Bundes (KSB) und die Kulturstiftung der Länder (KSL) fördern bundesweit Kulturprojekte, die durch die Länder und Kommunen allein nicht durchführbar wären. Dabei tun sie auch sehr viel für die kulturelle Bildung unserer Kinder und Jugendlicher, der wir eine besondere Bedeutung beimessen. Die KSB wird alsbald im Rahmen eines neuen Projekts so genannte "Kulturagenten" einstellen, die jeweils drei oder vier Schulen betreuen sollen. Mit den Schülern werden dann gemeinsam Kulturprojekte durchgeführt und Kulturangebote wahrgenommen. Auch Sachsen wird an diesem Programm teilnehmen. Übrigens fördert die KSB auch die Obart in Kirschau.

Fusion von National-Ensemble und Volkstheater nur mit Grundlagenvertrag

Die von der Domowina ins Gespräch gebrachte Fusion des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters mit dem Sorbischen National-Ensemble könnte unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren und zu einer Bündelung der künstlerischen Potentiale führen. Da der Bund mitfinanziert, müssen jedoch zuallererst verfassungsrechtliche Bedenken ausgeräumt werden. Zweitens ist ein ausgereiftes Konzept erforderlich, das die Aufgaben beider Institutionen klar umreißt, insbesondere in welchem Umfang sie überregional und international agieren sollen. Ebenso muss vor der Fusion die Struktur des Sorbischen National-Ensembles auf der Grundlage von kulturpolitischen und konzeptionellen Kriterien neu ausgerichtet werden. Denn oberster Grundsatz bei der Schaffung der neuen Struktur müssen Funktionalität und Effektivität sein. Dazu gehört beispielsweise, dass die Mehrheit für die neu zu schaffende Einrichtung beim Landkreis Bautzen liegt.

Die Zuschüsse der Stiftung für das sorbische Volk und die damit verbundenen Aufgaben für die sorbische Kultur sind in einem langfristig angelegten Vertrag festzuschreiben, um eine entsprechende Planungssicherheit für das Ensemble zu gewährleisten. Bei all diesen Überlegungen ist zu sichern, dass die am Deutsch-Sorbischen Volkstheater hervorragend gelebte Zweisprachigkeit erhalten bleibt.

5.3.2010

Entscheidung der Stiftung für das sorbische Volk gefährdet Bautzener Theater

Die Entscheidung der Stiftung für das sorbische Volk, dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen 500.000 Euro Stiftungsgelder zu sperren, ist nicht hinnehmbar. Bevor mit solch einer Entscheidung fahrlässig das einzige bikulturelle Theater Deutschlands aufs Spiel gesetzt wird, gehört zuerst das Gutachten von Professor Vogt auf den Prüfstand.  Dessen Forderung, die Kosten für sorbisches und deutsches Theater zu trennen, ist praktisch nicht umsetzbar und widerspricht in elementarster Weise der Gründungsidee des Theaters von 1963.

Noch unverständlicher wird die Sperre, wenn man berücksichtigt, dass der Bund sowie die Länder Sachsen und Brandenburg die Mittel zur Förderung der sorbischen Kultur im letzten Monat um nicht weniger als 600.000 Euro erhöht haben. Darum finden die im offenen Brief formulierten Forderungen der Mitarbeiter des Theaters meine volle Untestützung.

Das Deutsch-Sorbische Theater ist in der Region verwurzelt und in bester Weise ein Beispiel für das Zusammenleben von Deutschen und Sorben. Ich appelliere dringend an die Leitung der Stiftung für das sorbische Volk, ihre Entscheidung noch einmal zu überprüfen. Die nachhaltige Förderung der Kultur ist gerade für die Lausitz unverzichtbar.

22.12.2009

Grußwort zur Obart-Pressekonferenz

Der Mensch ist ein kulturelles Wesen. Er braucht die Kultur wie die Luft zum Atmen. Darum hat sie seit Beginn der Menschheit eine bedeutende Rolle gespielt. Eine Gesellschaft ohne Kultur ist  nicht denkbar.

Allerdings ist die Kultur in einem ständigen Wandel begriffen. Kultur ist ein stetiger Kampf zwischen Tradition und Moderne. Was heute noch Avantgarde ist, kann sich schon am nächsten Tag als Eintagsfliege entpuppen. Oder es reiht sich ein in den Kanon der Klassiker und wird zum Merkmal einer bestimmten Epoche.

Obwohl Sachsen über eine sehr hohe Dichte an kulturellen Einrichtungen verfügt, sind gerade auch deshalb immer wieder Innovationen notwendig. Als Kulturpolitiker dreue ich mich über jedes neue Kulturprojekt, stellt es doch eine Bereicherung unseres Lebens dar. Insbesondere freue ich mich natürlich über erfolgreiches Schaffen in meiner engeren Heimat.

Deshalb möchte ich Sie zu Ihrem mit viel Erfolg gestarteten Projekt herzlich beglückwünschen. Obart und Festival Grenzart sind eine gelungene Symbiose von Kultur, Kunst und ländlichem Raum.

Obart ist unter mindestens vier Gesichtspunkten interessant. Es ist wie schon ausgeführt ein anschauliches Beispiel dafür, wie man erfolgrteich Kunst im ländlichen Raum etabliert.

Zum zweiten ist Obart das Produkt einer Zusammenarbeit im Dreiländereck und belegt, wie sich Kulturen verschiedener Länder gegenseitig befruchten können.

Obart hat weiterhin exemplarisch vorgeführt, wie Kunst und Kultur einer Industriebrache neues Leben einhauchen können.

Vor allem aber ist Obart ein auf die Oberlausitz maßgeschneidertes regionales Kultrkonzept.

16.12.2010



Kirschau sammelt Spenden und startet Arbeitseinsatz

Vier Kirschauer Familien mussten im  August 2010 ihre Wohnungen verlassen, weil diese durch das Hochwasser vorerst nicht mehr nutzbar sind. "Außerdem gibt es etliche Einwohner, die alles Hab und Gut verloren haben", berichtet Bürgermeister Sven Gabriel (FDP). Um Bedürftigen helfen zu können, sammelt die Gemeinde jetzt Möbel, Haushaltsgeräte und ähnliches. "Wer gut erhaltene Gegenstände übrig hat, kann sie an der Friesestraße im Werk IV abgeben", sagt der Bürgermeister. Angenommen werden die Spenden täglich zwischen acht und 18 Uhr.

Am Sonnabend ab acht Uhr findet in der Gemeinde ein großer Arbeitseinsatz statt. "Wer helfen möchte, findet sich mit Schaufel, Besen oder anderen Geräten am Kirschauer Rathaus oder am Feuerwehrgerätehaus in Rodewitz ein," ruft der Bürgermeister auf. Die Gemeinde hat auch ein spezielles Spendenkonto für Kirschauer Hochwasser-Opfer eingerichtet. Sven Gabriel und der Oberlausitzer Bundestagsabgeordnete Reiner Deutschmann (FDP) haben als Startguthaben jeweils 100 Euro eingezahlt. (SZ/ks)

Spendenkonto: Gemeinde Kirschau, Konto-Nummer1099980700, Kreissparkasse Bautzen, Bankleitzahl 85550000


Sächsische Zeitung, 13. August 2010

Hochwasser 2010: Soforthilfe wie 2002

Ich war am Sonnabend in Bautzen, um eine Veranstaltung des Festes der Sorbischen Poesie zu besuchen. Es hatte den ganze Tag geregnet, und als sich Besucher entschuldigten, weil Hochwasser drohte, sind wir an die Friedensbrücke gegangen. Das war gegen 22.30 Uhr, und unten trieben schon Biertischgarnituren durchs Wasser und einige Autos standen bis zum Fenster im Fluss. Da ahnte ich, dass es kompliziert werden würde. Wie mir die Bürgermeister an der Spree versicherten, hat das Alarmierungssystem hat im Grunde geklappt. Die Feuerwehren und Helfer waren rechtzeitig informiert, hatten aber mit der Wucht des Wasser so auch nicht gerechnet. Das hat es halt seit Jahrzehnten oder gar noch länger nicht mehr gegeben.

Die Lage vor Ort ist wirklich erschreckend. Ich war bei Bombardier, habe aber auch kleinere Unternehmen gesehen. Viele müssen mit längeren Produktionsausfällen rechnen, sie haben jetzt höhere Ausgaben und keine Einnahmen. Auch zahlreiche private Grundstücksbesitzer stehen vor den Trümmern ihrer Häuser.

Der Staat muss jetzt hfelfen. Ich fürchte nur, dass das zinsverbilligte Kreditprogramm des Freistaates nicht reichen wird. Es hilft vielleicht zur Überbrückung erster Vorhaben, bis die Versicherung für die Schäden eintritt. Viele Anrainer der Spree und ihrer Zuflüsse haben gar keine Elementarversicherung, weil die ihnen nach der Fluterfahrung von 2002 gekündigt worden ist. Sie stehen praktisch vor dem Nichts. Der Staat sollte wirksam werden, auch im Hinblick auf die Regelung bei der Elementarversicherung.

Ich glaube, dass Freistaat und Bund genau wie 2002 schnell ein Soforthilfeprogramm auflegen müssen. Damals haben alle, deren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen wurden, einen Direkthilfebetrag erhalten. Ich habe mit Betroffenen gesprochen, die aus dem gerade sanierten Haus ausziehen müssen und mir sagten: "Das hat sich für uns erledigt." Bei manchen Grundstücken sind auf der gesamten Länge die Uferbefestigungen komplett weggerissen worden. Es kann nicht sein, dass dür  den Erhalt der Uferbesfestigungen allein der Grundstückseigentümer zuständig ist. Das ist eine Aufgabe der Allgemeinheit, die deswegen auch für den Erhalt oder den Neubau mit ins Boot gehört. Dafür werde ich mich einsetzen.


Kunstfestivals sind einmalige Chance für Kirschau und das Oberland

Die Kunstfestivals in Kirschau sind eine einmalige Chance für die Gemeinde und die Region. Das erste GrenzART-Festival vom 22. bis 24. Mai 2010 ist ein Kunstfestival, das auf ganz Sachsen ausstrahlen kann. 70 Künstler aus zehn Ländern werden dann ihre Performance-Kunst im Werk IV in Kirschau darbieten. Besonders bemerkenswert ist dabei das Engagement der Künstler und Mitarbeiter der Kunstinitiative obART in Kirschau, die bereits für die nächsten Monate und Jahre Projekte geplant und organisiert haben.

Aus Kirschauer Sicht ist dieses Engagement unbezahlbar. Kirschau wird über die Landesgrenzen hinaus bekannt und kann sich nachhaltig einen Ruf als Ort der Kunst und Kultur erarbeiten. Gleichzeitig werden Künstler und Gäste aus vielen Ländern angelockt und einige davon lassen sich sogar in diesem Ort nieder, wie zum Beispiel der Intendant Mike Salomon. Dies bedeutet für den gesamten Ort und das Oberland ein Zuwachs an Lebensqualität, eine alte Villa und eine alte Werkshalle wurden so wieder mit Leben erfüllt.

Die Organisation und Durchführung solcher Kunstprojekte sind ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kirschau und des Oberlandes.   Ein großer Dank gilt schon jetzt allen beteiligten Künstlern, sowie Unterstützern und Förderern.

Grenzart Festival Kirschau 22.5.2010


Austauschschülerin Sabrina Tranitz in den USA


Sabrina Tranitz und Reiner Deutschmann
Sabrina Tranitz aus Haselbachtal ist eine von über 300 Auserwählten, die im Herbst 2010 dank eines Schüleraustauschs des Deutschen Bundestages mit dem amerikanischen Kongress ein Schuljahr in den USA verbringen können. In meiner Eigenschaft als Pate des Parlamentarischen Patenschafts-Programmes (PPP) habe ich die 16-Jährige unter zahlreichen Bewerbern ausgesucht.

Sabrina Tranitz, die gerade die 10. Klasse am Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium in Kamenz beendet hat, wird das kommende Schuljahr bei einer Gastfamilie in Plant City in Florida verbringen. Plant City liegt bei Orlando. Disney World und der Universal Filmpark sind nicht weit entfernt. Die Koffer für den einjährigen Aufenthalt sind vergleichsweise schnell gepackt, denn auch im Winter ist es in Florida so warm wie hierzulande im Sommer. In ihrer Gastfamilie trifft Sabrina Tranitz auf die 16-jährige Tochter des Hauses sowie auf eine weitere Austauschschülerin in ihrem Alter aus Südkorea.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm wurde 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom amerikanischen Kongress und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Das PPP ist ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm. Junge Deutsche verbringen ein Jahr in den USA und junge Amerikaner kommen für ein Jahr nach Deutschland. Deutsche Schülerinnen und Schüler leben in den USA in Gastfamilien und besuchen für die Dauer eines Schuljahres eine amerikanische High School.

Wahlkreis Unterseite

Text

Termine

Aktuell









Was wir in Berlin schon geleistet haben
 

Links

 
Dienstag, 21. Mai 2013